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Bei vielen privaten Tradern steht das Interesse an einem Kick im Vordergrund, den die Börse zweifelsohne liefern kann. Positive Gefühle sind das Salz in der Suppe oder sorgen für die Wohlfühlsubstanzen im Körper. Diese Substanzen werden nur dann gebildet, wenn das Belohnungssystem andauernd aktiviert wird – zum Beispiel durch übermäßiges Traden oder durch Eingehen höherer Risiken, was auch zur Steigerung der Vorfreude auf Gewinne beiträgt. Die Erkenntnisse 1 und 2 liefern die Erklärungen für viele vermeidbare Verlust-Trades, die auf neuronale Befriedigung ausgerichtet sind. Wer oft verliert, muss sich auch mit der „Psychologie des Verlierens“ auseinandersetzen. Das sollten Sie tun, bevor größere Verluste eintreten. Vor allem private Trader und Anfänger gehören zu den Verlierern. Worin liegen die Herausforderungen beim Umgang mit Verlust? Erkenntnis 3: Verlierer erhöhen das Risiko Verluste hinterlassen Spuren im Gehirn, die dazu führen können, den Einsatz beim folgenden Trade zu erhöhen. Das wurde eindrucksvoll durch ein ökonomisches Experiment belegt (Gehring, Willoughby 2002). Versuchspersonen hatten die Aufgabe sich zwischen zwei Zahlen zu entscheiden und dann einen Geldbetrag auf eine der beiden zu setzen. Kurz nach der Entscheidung nahmen die zwei Zahlen eine grüne oder rote Hintergrundfarbe an. Grün bedeutete Gewinn, rot war ein Verlust. Das Reaktionsverhalten der Versuchspersonen wurde anhand von EEG-Messungen ausgewertet. Das menschliche Gehirn benötigte gerade einmal eine viertel Sekunde, um ein Ergebnis als Gewinn oder Verlust einzuordnen. Viel wichtiger war allerdings, dass das Ergebnis Einfluss auf die Einsätze im nächsten Spiel hatte, ohne dass sich die Versuchspersonen bewusst entschieden hatten. Ein verlorenes Spiel führte immer dazu, dass im darauf folgenden ein höheres Risiko eingegangen wurde. Die Folge waren weitere Verluste. Wenn Sie dieses Verhalten auf das Trading übertragen, bedeutet das, dass Sie wahrscheinlich nach einem Verlust-Trade ein höheres Risiko eingehen, um den Verlust auszugleichen. Das Eingehen eines höheren Risikos ist mit der Aussicht auf höheren Gewinn und gleichzeitig mit einer höheren Ausschüttung von Dopamin verbunden. Die Folgen sind Trading- Entscheidungen, bei denen logische Zusammenhänge und Wahrscheinlichkeiten nicht mehr berücksichtigt werden. Das Wissen und vor allem die Anwendung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse spielen auch beim Persönlichkeitstraining eine große Rolle. Die Befriedigung auf neuronaler Ebene steht für viele private Trader im Vordergrund. Dopamin ist eine Substanz, die auch beim Lernen ausgeschüttet wird. Das Intensivseminar „Persönlichkeitstraining – die Grundlage erfolgreicher Trader“ (weitere Infos siehe unten) ist also auch eine Dopaminquelle, die Sie erschließen können, denn „The Brain runs on Fun“.

Hier endet das Zitat aus dem Werbeprospekt.

 

   
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